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Sonntag, 11. Februar 2018

Mal ein paar geballte Köstlichkeiten...

Dank meiner Kitchen-Aid habe ich wieder das Backen und Kochen für mich entdeckt...

Sie ist super zu bedienen und es macht wirklich Spaß, mit ihr zu arbeiten. Also sind seit Anfang Januar ( ok, ich hab sie aber schon länger) ein paar Leckereien entstanden ;-).

Auf Wunsch meiner Tochter haben wir uns für ihren Geburtstag im Januar an Cupcakes gewagt. Klar, Muffins hab ich schon öfter gemacht, aber das Topping war Neuland für mich. Das Muffin-Grundrezept habe ich jetzt zu meinen Lieblingsrezepten auserkoren, das ist nämlich echt super. Luftig, fluffig, nicht zu süß und unglaublich lecker ist das Rezept ...
Das Topping ist ebenfalls super lecker, auch wenn es ganz schön was in sich hat, dank Butter und Mascarpone...
In Ermangelung von ordentlichen Speisefarben, ist unser Topping etwas pastellig ausgefallen. Aber lecker waren sie dennoch.
PS: Weil ich das Rezept so super finde ( weil auch nicht zu süß und sehr locker), nutze ich es seit einer Weile auch für Kuchen. Dafür nehme ich dann einfach die doppelte Menge.




An meinem Geburtstag habe ich dann auch endlich mal wieder eine Zitronencremetorte nach einem Rezept von meiner Oma gemacht. Die ist übrigens meine Lieblingstorte... süß und schön sauer zugleich. Laut Rezept soll man fertiges Vanille-Pudding-Pulver nehmen, aber ich hab mal selber Pudding gemacht. Auch den Biskuitboden habe ich gebacken.




Irgendwann, ein paar Tage später habe ich auch die Zeit gefunden, mal eine selbst ausgedachte Currywurstsoße zu machen... allerdings hab ich mir vorher ein paar Rezepte angesehen. Dazu gabs dann noch leckere selbstgemachte Pommes... da ich noch was übrig hatte, hab ich einen Teil eingefroren und das später nochmal mit ner roten Wurst probiert. War deutlich besser als mit normaler Bratwurst, muss ich sagen. 

rote Wurst
 Bratwurst




Weiter gehts mit hausgemachten Ravioli nach diesem tollen Rezept. Allerdings habe ich die Füllung ein wenig abgeändert und keine getrockneten Tomaten, sondern frischen Ruccola verwendet. Die waren so richtig, richtig lecker. Einen Teil hab ich eingefroren und meine Familie wünscht sich die auch, wenn ich das nächste Mal zu Besuch bin ( was nächste Woche Mittwoch sein wird).
Die Soße habe ich einfach aus in Würfeln geschnittene Tomaten gemacht, ein wenig gewürzt mit Kräutern usw., dann Ruccola, Pinienkerne ( angeröstet) und etwas von der übriggebliebenen Füllung dazu und fertig waren die besten Ravioli, die ich bis jetzt gegessen habe.





Jetzt gibts mal wieder ein Dessert... Mousse au Chocolat... hab ich auch noch nie gemacht. Dazu gabs ein paar pürierte Himbeeren ( etwas gesüßt) und Kramelldeko aus braunem Zucker. Allerdings wird der schnell bitter, also lieber normalen Zucker nehmen.





Nachdem die Ravioli, bzw. auch der Nudelteig so super waren, habe ich mich etwas später auch nochmal an richtige Nudeln gewagt. War zwar echt Action die Dinger auszurollen und zu schneiden, aber lecker waren sie. Dazu gabs eine Gambas-Tomaten-Soße mit Pinienkernen.




Nachdem die Nudeln auch bei Mann und Kind super ankamen, habe ich mir für meine Kitchen Aid einen Nudelaufsatz gekauft. Damit gehts deutlich einfacher und schneller... promt gabs dann am Abend natürlich wieder Nudeln. Allerdings hab ich die fast zu dünn ausgerollt und sie waren nicht wirklich al dente. Aber dafür hat mein Mann einen unglaublich leckeren Rindsgulasch gemacht. 





So, kommen wir zum Ende... nochmal Nudeln. Diesmal aber bunt und ich hab zwischenzeitlich auch noch einen Trocknungsgestell besorgt. So haben wir jetzt noch eine Nudelportion übrig. Die Soße ist aus Meeresfrüchten mit etwas Tomaten und was ich sonst noch so gefunden habe im Kühlschrank. 

 




So, Mahlzeit.. ich geh dann jetzt mal kochen... Rindersteak mit Kartoffelpürree und Erbsen in Pilzsoße... also nix aufregendes heute ;-)

Bis dann, eure Kathi.

Mittwoch, 26. Dezember 2012

mhh... legger

heute hab ich wieder Brot selber gemacht. Es duftet herrlich und ich freue mich schon auf das anschneiden.


und angeschnitten. Mit Butter und Salz, noch leicht warm, am allerbesten.


Samstag, 27. Oktober 2012

Morgen gibt es wieder hausgemachte Semmlen zum Frühstück

oder wie man oberhalb des "Weißwurstäquators" sagt, Brötchen. In Ermangelung einer guten Bäckerei hier in der Umgebung, machen wir seit einigen Wochen unsere Sonntags-Semmeln selber. Der Aufwand hält sich in Grenzen, da der Teig mind. einen Tag vorher schon gemacht wird. Das Grundrezept habe ich von hier .

Für unsere sonntäglichen Semmeln nehme ich folgende Zutaten:

500g Mehl ( Typ 550)
1 TL Salz
1 TL Zucker
325 ml lauwarmes Wasser
1/2 Würfel Hefe oder 1 Pkg. Trockenhefe

Zuerst vermische ich die Hefe mit dem Wasser und dem Zucker und stelle sie warm, damit sie ein wenig "treiben" kann. Dann vermixe ich das Mehl mit dem Salz.
Wenn die Hefe-Wasser-Zucker-Mischung ein wenig "gegangen" ist, kommt sie zum Mehl in der Küchenmaschine und wird ordentlich durchgeknetet. Mindestens aber 10 Min. Wenn nötig, gebe ich noch ein wenig Mehl dazu.



Wenn der Teig fertig durchgeknetet ist, sieht er so aus. Ich habe ihn dieses Mal in eine Tupperschüssel gepackt. Vorher wurde er einfach in einen Gefrierbeutel verfrachtet, damit er über Nacht nicht austrocknet. Allerdings klebte er da recht gerne an den Seiten fest und war schwieriger "rauszuholen".


Jetzt ist 1 Std. vergangen. Er stand in der Zeit auf dem Balkon bei ca. 4 Grad. Wie man sieht, treibt die Hefe sehr gut. Der Teig bleibt auch über Nacht auf dem Balkon. Normalerweise kommt er in den Kühlschrank, aber der ist, dank des wöchentlichen Einkaufs, zum Bersten gefüllt.




Morgen früh wird der Teig vom Balkon ins Warme gehohlt,  nochmal "zusammengeschlagen" und zu Semmeln geformt. Dann darf er nochmal ca. 1 Std. gehen. Der Teig sollte mind. 2 Std. im Warmen verbringen um sein Volumen zu entfalten. Da mein Mann Frühaufsteher ist, obliegt ihm die Ehre, den Teig vom Balkon zu holen.

Update: Ich habe den Teig jetzt doch in den Kühlschrank verfrachtet. Draußen ist es mit knapp 2 Grad einfach zu kalt.

weiter geht es morgen....

Der nächste Morgen ist da. Mein Mann hat den Teig aus dem Kühschrank geholt. Eigentlich sollte er ihn nochmal zusammenschlagen und Semmeln daraus formen. Das hat er aber nicht gemacht, also gab´s heute erst später Frühstück, da die Teiglinge ja noch gehen mussten.

So sah er heute morgen aus.


Dann wurden Semmeln daraus geformt und wieder warmgestellt, damit sie nochmal gehen können.


30 - 45 Minuten später sehen sie so aus.


Nun wird der Ofen bei Umluft auf ca. 240 Grad aufgeheizt und die Bodenwanne wird mit Wasser gefüllt. So erhalten wir Dampf, der die Semmeln schön kross macht. Man kann auch eine Schale mit Wasser in den Ofen stellen, oder die Teilglinge regelmäßig besprühen. 

Sie bleiben für ca. 20-30 Minuten im Ofen, je nach gewünschtem Bräunungsgrad. 

Unsere sahen heute morgen nach dem Backen so aus.